Einfaches Canasta für 4 Spieler

Canasta zu viert ist sicherlich am spannendsten und wann immer möglich, sollte versucht werden einfaches Canasta mit vier Teilnehmern zu spielen. Obwohl bei einfaches Canasta zu viert  auch jeder gegen jeden denkbar ist, so wird fast immer in Partnerschaften gespielt. Canasta in Partnerschaft gespielt ist in strategischer Hinsicht mit Bridge zu vergleichen und kann auf hoher Stufe gespielt sehr komplex werden.

Im folgenden werden die Unterschiede zu den Grundregeln für einfaches oder klassisches Canasta erläutert:

4 Spieler - Unterschiede zu Einfaches Canasta

  1. Die Partner werden üblicherweise ausgelost. Jeder zieht eine Karte von den aufgefächerten und gemischten Spielkarten. Wird ein 2er oder Joker gezogen, so zieht der Spieler jeweils eine weitere Karte. Die beiden höheren Karten bilden eine Partei gegen beide anderen Spieler. Die Partner sitzen einander Gegenüber, links und rechts sitzt je ein Gegner. Der Spieler mit der höchsten gezogenen Karte ist zugleich der Geber für die erste Runde.
  2.  Sobald ein Spieler eine Erstmeldung getätigt hat, kann sein Partner an dessen Sequenzen weitermelden, d.h. er es meldet nicht jeder Spieler für sich und nur einer der Partner muss die Bedingungen für eine Erstmeldung erfüllen.
  3. Bevor ein Spieler Aus gehen will (bevor er in diesem Spielzug etwelche Meldungen tätigt), darf (muss nicht) er seinen Partner um Erlaubnis fragen, ob er Aus gehen darf. Sein Partner darf nur mit Ja oder Nein antworten. Die Antwort des Partners ist zwingend, will dieser nicht, so darf der Fragende nicht Aus gehen. Fragt er hingegen seinen Partner nicht um Erlaubnis, so kann er Aus gehen, auch wenn der Partner nicht einverstanden damit ist (wäre).

Ansonsten gelten die Grundregeln für klassisches oder einfaches Canasta.